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  • Das Ende ist nah!

    Der Countdown läuft. Nur noch wenige Tage, bis Microsoft die Unterstützung für Windows 10 einstellt.

    Der Umstieg auf Windows 11 ist mit vielen PCs nicht gewollt. So setzt Microsoft sehr rigide Einschränkungen für die Installation oder das Upgrade auf Windows 11.

    Noch gar nicht so alte Rechner werden einfach für alt erklärt und werden oft unnötig entsorgt und durch neue Hardware ersetzt.
    Hier kann einem schnell der Begriff „geplante Obsoleszenz“ in den Sinn kommen.

    Die meisten dieser Geräte werden vor allem zum Internet surfen, Dokumente verfassen und eMails schreiben verwendet. Also nichts, das viel Rechenleistung erfordert.

    Hier ist Linux einen Blick wert. Selbst wirklich ältere Rechner können damit noch viele Jahre problemlos betrieben werden.

    Diesen Beitrag habe ich auf einem neun Jahre alten Laptop unter Linux verfasst. Zu alt für Windows 11, obwohl ich dieses darauf sogar ohne Probleme flüssig in einer virtuellen Maschine laufen lassen kann.

    Linux klingt für viele erst einmal abschreckend. Nur was für Nerds, kompliziert in der Bedienung, ständig irgendwelche obskuren Befehle in die Konsole tippen.

    Diese Zeiten sind schon lange vorbei. Wer wissen will, welche neuen (Komfort) Funktionen in Windows 12, 13, 14 verfügbar werden können, kann sich heute ein Linux anschauen. Viele Funktionen, wie Mehrbenutzerfähigkeit, virtuelle Arbeitsoberflächen, App-Store und eine grafische Betriebsysteminstallation gibt es hier schon seit mindestens 20 Jahren.

    Mit 18 habe ich meinen ersten Kontakt zu Linux gehabt. Das war ein Suse 9.1 – Linux. Das hatte schon eine mausgeführte Installation, konnte mehrere Benutzer verwalten, hatte einen zentralen Ort, an dem ich meine Anwendungen beziehen konnte usw. Die Arbeitsoberfläche konnte sogar schon einige aufwändige Grafikeffekte. (Ich versinke gerade an die erinnerungen an mein altes Laptop. Ein 3 GHz Einkern AMD Prozessor, 1GB RAM und eine winzige Festplatte. Ich vermisse ihn.)

    Wer Lust bekommen hat, Linux einmal auszuprobieren, kann das auf dem eigenen Rechner tun, ohne Angst haben zu müssen, dass hinterher der PC nicht mehr geht. Viele Linux Arten können vom USB-Stick gestartet werden. Dann läuft das Betriebssystem nur im RAM und verändert nichts auf der Festplatte/SSD.

    Wenn’s gefällt, wird natürlich auch gleich eine Installationsmöglichkeit mit angeboten.

    Die Zukunft ist nur eine Suchanfrage weit weg 🙂

    Viel Spaß beim ausprobieren.

    Wenn ihr Fragen habt, oder wissen wollt welche Linux-Spielarten wir verwenden, schreibt die gerne in die Kommentare, wir helfen euch gerne.